Gibt es Narben bei der Haartransplantation?

FUE-Haartransplantation - keine Narben

Bei der FUE-Methode, bei der keine Streifen, sondern follikulare Einheiten am Hinterkopf entnommen werden, gibt es langfristig keine Narben.

Nur unmittelbar nach der Haarverpflanzung sind die transplantierten Stellen gerötet und es gibt Krusten.Beides verschwindet aber nach einigen Tagen wieder. Bei der FUT-Methode, bei der aus dem oberen Haarkranz ein behaarter Hautstreifen entnommen wird, bleibt eine dünne Narbe bestehen. 

Novacorpus empfiehlt bei der Haartransplantation die Mikro-Graft-Methode (Follicular Unit Extraction – FUE-Methode). Sie ergibt die natürlichsten Resultate und hinterlässt langfristig keine Narben. Genetisch sind die Haare des Haarkranzes so programmiert, dass sie ein Leben lang wachsen und nicht ausfallen.

Diese Eigenschaft macht man sich bei der Haarverpflanzung zunutze, indem man diese Haare mithilfe eines Präzisionsinstruments (Mikrometer) samt ihrer Wurzeln entnimmt und an den kahlen Stellen einsetzt. Die Entnahmestellen sind nicht mal einen Millimeter gross. Die Haartransplantation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und ist völlig schmerzfrei. Abhängig von der Anzahl Mikro-Grafts, die entnommen und verpflanzt werden, dauert die Operation 7 bis 12 Stunden. Der Spenderbereich heilt in ca. 7 bis 8 Tagen ab; es werden hier keine Narben zu sehen sein.

Auf den Transplantaten entsteht zunächst ein leichter Schorf. Auch dieser verschwindet nach 8-10 Tagen wieder. Die FUE-Methode hinterlässt somit bei der Haartransplantation keine Narben und wird in manchen Fällen sogar angewandt, um Narben, die bei der Streifenmethode (FUT-Methode) zurückgeblieben oder durch einen Unfall entstanden sind, mit neuen Haaren zu bepflanzen.