Neben den ästhetischen Auswirkungen kann der Verlust eines Zahns zu einer Verschiebung und verstärkten Abnutzung der übrigen Zähne führen. Auch ein Knochenschwund im Bereich des fehlenden Zahns sowie Zahnfleischprobleme können auftreten. Eine unzureichende Kaufunktion kann zudem Verdauungsbeschwerden verursachen.
Ein Zahnimplantat ist heute eine bewährte und zuverlässige Lösung, um einen fehlenden Zahn dauerhaft zu ersetzen. Voraussetzung ist, dass der Eingriff von erfahrenen Spezialisten nach strengen medizinischen Standards durchgeführt wird.
Novacorpus begleitet Sie Schritt für Schritt von der ersten medizinischen Beurteilung bis zur vollständigen Genesung.
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die an der Stelle des verlorenen Zahns in den Kieferknochen eingesetzt wird.
Zahnimplantate bestehen in der Regel aus Titan. Dieses biokompatible Metall wird vom Körper sehr gut vertragen. Seltener werden Implantate aus Zirkonoxid verwendet. Das Risiko einer Unverträglichkeitsreaktion nach dem Eingriff ist daher äusserst gering.
Implantate ähneln kleinen Schrauben. Ihre Länge beträgt zwischen 6 und 16 mm.
Sobald das Implantat fest in den Knochen eingeheilt ist, werden ein Implantatpfeiler und ein Zahnersatz darauf befestigt. Dabei kann es sich um eine Krone oder eine Brücke handeln. So wird die fehlende Zahnfunktion wiederhergestellt und ein natürlich wirkendes Ergebnis erzielt.
Das Zahnimplantat, der Implantatpfeiler und die Implantatkrone.
Nach dem Einsetzen des Zahnimplantats und der vollständigen Abdeckung des Implantatpfeilers durch die Krone ist das Implantat nicht mehr sichtbar. Es kann nur noch auf einer Röntgenaufnahme erkannt werden. Seine Funktion bleibt jedoch entscheidend.
Das Implantat hält den hohen Kaukräften zuverlässig stand. Dadurch können Sie wieder sicher und unbeschwert zubeissen.
Bild: Spectrumfamily. Lizenz Creative Commons
Die Wahl der Klinik und der Implantatmarke beeinflusst direkt:
Die Zuverlässigkeit der Behandlung
Die Lebensdauer des Implantats
Die chirurgische Sicherheit
Das ästhetische Ergebnis
Entscheidende Kriterien:
Qualifikation des Zahnarztes oder Implantologen
Verwendete Implantatmarken, deren Qualität je nach Hersteller stark variieren kann
Konsequente Einhaltung der chirurgischen Protokolle
Hygienestandards, medizinische Ausstattung und dreidimensionale Bildgebung
Individueller und transparenter Behandlungsplan
Die Ergebnisse einer Behandlung mit Zahnimplantaten können je nach Implantatmarke deutlich variieren. Entscheidend sind Zuverlässigkeit, wissenschaftliche Dokumentation, Lebensdauer, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen in der Schweiz und die Kompatibilität.
Eine sorgfältige Auswahl ist daher wesentlich. Empfohlen wird, sich für eine der folgenden Marken zu entscheiden: Straumann, Ankylos oder Nobel.
Das Einsetzen eines Zahnimplantats wird zunächst in der Schweiz sorgfältig vorbereitet. Der Eingriff erfolgt anschliessend in einer unserer Kliniken nach einem klar definierten Behandlungsablauf. Die Behandlung ist in der Regel deutlich weniger schmerzhaft, als manche Patientinnen und Patienten erwarten.
Während der gesamten Behandlung erhalten Sie stets eine ästhetische Übergangslösung. Sie verlassen die Klinik zu keinem Zeitpunkt mit einer sichtbaren Zahnlücke.
Nach dem Eingriff:
Spannungsgefühl oder leichte Beschwerden während 48 bis 72 Stunden
Gelegentlich eine leichte Schwellung am zweiten Tag
Ein einfaches Schmerzmittel ist in der Regel ausreichend
Wann ist eine ärztliche Abklärung erforderlich?
Zunehmende Schmerzen nach drei bis vier Tagen
Fieber
Stärkere Blutungen
⇒ Diese sehr seltenen Symptome erfordern ein Beratungsgespräch oder eine medizinische Kontrolle.
Glücklicherweise treten Komplikationen nur selten auf. Dennoch ist es wichtig, sie zu kennen:
Postoperative Infektion
Verlust des Implantats, insbesondere bei Raucherinnen und Rauchern, bei Diabetes sowie bei Bruxismus, also nächtlichem Zähneknirschen
Zahnfleischprobleme
Anhaltende Schmerzen
Bruch einer Schraube oder eines Implantatpfeilers, was sehr selten vorkommt
Ein Implantat von minderer Qualität, eine fehlende medizinische Indikation oder eine nicht fachgerechte Durchführung erhöhen das Risiko eines Misserfolgs.
Wir wählen unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte nach strengen Qualitätskriterien aus, um das Risiko von Komplikationen möglichst gering zu halten. Sie erhalten alle notwendigen Informationen für eine sorgfältige Nachsorge.
Unsere Patientin hatte einen Schneidezahn verloren. Der Zahnarzt ersetzte ihn zunächst durch ein Zahnimplantat. Anschliessend wurde darauf eine Zirkonkrone befestigt. Einige weitere Zähne wurden entweder aufgehellt oder mit Kronen versorgt.
Die meisten unserer Patientinnen und Patienten können bereits am Tag nach dem Eingriff wieder arbeiten.
Rauchen beeinträchtigt die Wundheilung und kann diese verzögern. Nikotin verengt die Blutgefässe. Dadurch kann auch die Stabilität des Knochens beeinträchtigt werden, der sich um das Implantat neu bildet. Zudem reduziert Tabakkonsum die Aktivität bestimmter Immunzellen. Dies erhöht das Risiko für Infektionen und Knochenabbau im Bereich des Implantats.
Viele Patientinnen und Patienten aus der Schweiz fragen sich, welches Reiseziel für eine hochwertige Implantatbehandlung zu reduzierten Kosten geeignet ist.
In Frankreich sind die Preise nicht immer deutlich günstiger. Zudem verfügen nicht alle Zahnärztinnen und Zahnärzte über umfassende Erfahrung mit Implantatbehandlungen.
Spanien bietet Preise, die rund 50 % unter dem Schweizer Niveau liegen können. Gleichzeitig ist das Land sehr gut erreichbar.
Die Türkei bietet teilweise noch tiefere Preise und ist in etwa 2 Stunden und 45 Minuten mit dem Flugzeug erreichbar.
Auch Ungarn bietet attraktive Preise. Die Flugverbindungen sind jedoch teilweise weniger praktisch.
Ja. Dies ist einer der wesentlichen Vorteile von Novacorpus: Sie erhalten in der Schweiz eine umfassende Betreuung vor, während und nach der Behandlung.
Das Beratungsgespräch findet in der Schweiz statt. Die Behandlung erfolgt im Ausland. Nach Ihrer Rückkehr wird die Betreuung vor Ort fortgesetzt.
Der Ablauf beginnt mit einem Beratungsgespräch per Videokonferenz mit dem Zahnarzt in Barcelona, Budapest oder Istanbul. Für die Erstellung eines individuellen Behandlungsplans ist eine Panoramaröntgenaufnahme erforderlich.
Der Eingriff findet in einer Zahnklinik statt, die von den zuständigen Gesundheitsbehörden und von Novacorpus geprüft wurde. Nach der Einheilungsphase wird die definitive Krone eingesetzt.
Während der gesamten Behandlung werden Sie von unserem medizinischen Team begleitet. Eine Beratung auf Deutsch ist garantiert. Zudem steht Ihnen in der Schweiz eine feste Kontaktperson zur Verfügung.
Bei Komplikationen kann ein Netzwerk von Schweizer Zahnärztinnen und Zahnärzten beigezogen werden.
Den gesamten Behandlungsablauf verstehen
Ja, dies ist jedoch selten. Fachlich spricht man eher von einer fehlgeschlagenen Osseointegration. Zu den häufigsten Ursachen gehören Rauchen, Infektionen, ein unzureichendes Knochenangebot, eine Überbelastung oder eine zu frühe Belastung des Implantats.
Zahnimplantate haben in der Regel eine sehr lange Lebensdauer. Die meisten Implantate bleiben lebenslang erhalten.
Ja, sofern die knöchernen Voraussetzungen dies erlauben.
Vor dem Einsetzen des Implantats kann ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift erforderlich sein.