Zahnimplantat

Medizinische Expertise, Sicherheit und ein dauerhaftes Ergebnis

Neben den ästhetischen Auswirkungen kann der Verlust eines Zahns zu einer Verschiebung und verstärkten Abnutzung der übrigen Zähne führen. Auch ein Knochenschwund im Bereich des fehlenden Zahns sowie Zahnfleischprobleme können auftreten. Eine unzureichende Kaufunktion kann zudem Verdauungsbeschwerden verursachen.

Ein Zahnimplantat ist heute eine bewährte und zuverlässige Lösung, um einen fehlenden Zahn dauerhaft zu ersetzen. Voraussetzung ist, dass der Eingriff von erfahrenen Spezialisten nach strengen medizinischen Standards durchgeführt wird.

Novacorpus begleitet Sie Schritt für Schritt von der ersten medizinischen Beurteilung bis zur vollständigen Genesung.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die an der Stelle des verlorenen Zahns in den Kieferknochen eingesetzt wird.

Zahnimplantate bestehen in der Regel aus Titan. Dieses biokompatible Metall wird vom Körper sehr gut vertragen. Seltener werden Implantate aus Zirkonoxid verwendet. Das Risiko einer Unverträglichkeitsreaktion nach dem Eingriff ist daher äusserst gering.

Implantate ähneln kleinen Schrauben. Ihre Länge beträgt zwischen 6 und 16 mm.

Sobald das Implantat fest in den Knochen eingeheilt ist, werden ein Implantatpfeiler und ein Zahnersatz darauf befestigt. Dabei kann es sich um eine Krone oder eine Brücke handeln. So wird die fehlende Zahnfunktion wiederhergestellt und ein natürlich wirkendes Ergebnis erzielt.

Die drei Bestandteile zur Wiederherstellung eines fehlenden Zahns

Das Zahnimplantat, der Implantatpfeiler und die Implantatkrone.

Das eingesetzte Zahnimplantat

Nach dem Einsetzen des Zahnimplantats und der vollständigen Abdeckung des Implantatpfeilers durch die Krone ist das Implantat nicht mehr sichtbar. Es kann nur noch auf einer Röntgenaufnahme erkannt werden. Seine Funktion bleibt jedoch entscheidend.

Das Implantat hält den hohen Kaukräften zuverlässig stand. Dadurch können Sie wieder sicher und unbeschwert zubeissen.

Bild: Spectrumfamily. Lizenz Creative Commons

Vorteile eines Zahnimplantats

  1. Sicherheit: Das Einsetzen von Zahnimplantaten ist seit vielen Jahren eine bewährte Behandlungsmethode. Titan verursacht nur äusserst selten allergische Reaktionen.
  2. Erhalt der Nachbarzähne: Bei einer Brücke müssen die beiden benachbarten Zähne häufig beschliffen werden, auch wenn sie gesund sind. Bei einem Zahnimplantat dienen diese Zähne nicht als Pfeiler. Ihre natürliche Zahnsubstanz bleibt erhalten.
  3. Erhalt des Kieferknochens: Der Verlust eines Zahns kann zu einem Abbau des Kieferknochens führen. Ein Implantat überträgt die Kaukräfte auf den Knochen und trägt dadurch zu dessen Erhalt bei.
  4. Effiziente Kaufunktion: Sie können wieder wirkungsvoll kauen. Dies kann Verdauungsbeschwerden vorbeugen und die allgemeine Gesundheit unterstützen.
  5. Das Implantat wird Teil Ihres Körpers. Es ermöglicht Ihnen, mit einem festsitzenden Zahn zu leben.
  6. Dauerhafte Lösung: Zahnimplantate weisen eine lange Lebensdauer auf. Die Erfolgsrate ist sehr hoch. Nach fünf Jahren sind in der Regel noch 95 bis 97 Prozent der Implantate erhalten. Viele Implantate bleiben lebenslang funktionsfähig.

Wie wählen Sie die richtige Klinik und das passende Implantat aus?

Die Wahl der Klinik und der Implantatmarke beeinflusst direkt:

  • Die Zuverlässigkeit der Behandlung

  • Die Lebensdauer des Implantats

  • Die chirurgische Sicherheit

  • Das ästhetische Ergebnis

Entscheidende Kriterien:

  • Qualifikation des Zahnarztes oder Implantologen

  • Verwendete Implantatmarken, deren Qualität je nach Hersteller stark variieren kann

  • Konsequente Einhaltung der chirurgischen Protokolle

  • Hygienestandards, medizinische Ausstattung und dreidimensionale Bildgebung

  • Individueller und transparenter Behandlungsplan

Die Ergebnisse einer Behandlung mit Zahnimplantaten können je nach Implantatmarke deutlich variieren. Entscheidend sind Zuverlässigkeit, wissenschaftliche Dokumentation, Lebensdauer, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen in der Schweiz und die Kompatibilität.

Eine sorgfältige Auswahl ist daher wesentlich. Empfohlen wird, sich für eine der folgenden Marken zu entscheiden: Straumann, Ankylos oder Nobel.

Die einzelnen Schritte beim Einsetzen eines Zahnimplantats

Das Einsetzen eines Zahnimplantats wird zunächst in der Schweiz sorgfältig vorbereitet. Der Eingriff erfolgt anschliessend in einer unserer Kliniken nach einem klar definierten Behandlungsablauf. Die Behandlung ist in der Regel deutlich weniger schmerzhaft, als manche Patientinnen und Patienten erwarten.

Während der gesamten Behandlung erhalten Sie stets eine ästhetische Übergangslösung. Sie verlassen die Klinik zu keinem Zeitpunkt mit einer sichtbaren Zahnlücke.

Ist das Einsetzen eines Zahnimplantats schmerzhaft?

Unsere Patientinnen und Patienten sind häufig angenehm überrascht, da der Eingriff deutlich weniger schmerzhaft ist als erwartet. Für das Einsetzen eines Zahnimplantats verwenden wir eine Lokalanästhesie, deren Wirkung mehrere Stunden anhält. Solange sie wirkt, sind keine Schmerzen spürbar. Sobald die Wirkung nachlässt, können orale Schmerzmittel eingesetzt werden. Wenn ein Eingriff am Zahnfleisch erforderlich ist, ergänzen wir die Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten und Analgetika. Dadurch bleibt diese Phase in der Regel gut erträglich. Folgende Beschwerden können auftreten. Sie sind meist leicht und von kurzer Dauer.

Nach dem Eingriff:

  • Spannungsgefühl oder leichte Beschwerden während 48 bis 72 Stunden

  • Gelegentlich eine leichte Schwellung am zweiten Tag

  • Ein einfaches Schmerzmittel ist in der Regel ausreichend

Wann ist eine ärztliche Abklärung erforderlich?

  • Zunehmende Schmerzen nach drei bis vier Tagen

  • Fieber

  • Stärkere Blutungen

    ⇒ Diese sehr seltenen Symptome erfordern ein Beratungsgespräch oder eine medizinische Kontrolle.

Mögliche Komplikationen bei einem Zahnimplantat

Glücklicherweise treten Komplikationen nur selten auf. Dennoch ist es wichtig, sie zu kennen:

  • Postoperative Infektion

  • Verlust des Implantats, insbesondere bei Raucherinnen und Rauchern, bei Diabetes sowie bei Bruxismus, also nächtlichem Zähneknirschen

  • unzureichende Osseointegration (der Knochen verbindet sich nicht ausreichend mit dem Implantat, was bei Rauchern und Menschen mit Diabetes häufiger vorkommt)
  • Zahnfleischprobleme

  • Anhaltende Schmerzen

  • Bruch einer Schraube oder eines Implantatpfeilers, was sehr selten vorkommt

Ein Implantat von minderer Qualität, eine fehlende medizinische Indikation oder eine nicht fachgerechte Durchführung erhöhen das Risiko eines Misserfolgs.

Wir wählen unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte nach strengen Qualitätskriterien aus, um das Risiko von Komplikationen möglichst gering zu halten. Sie erhalten alle notwendigen Informationen für eine sorgfältige Nachsorge.

Ergebnisse in Bildern: vor und nach dem Einsetzen eines Zahnimplantats

Vorher
Nachher
Vorher
Nachher


Unsere Patientin hatte einen Schneidezahn verloren. Der Zahnarzt ersetzte ihn zunächst durch ein Zahnimplantat. Anschliessend wurde darauf eine Zirkonkrone befestigt. Einige weitere Zähne wurden entweder aufgehellt oder mit Kronen versorgt.

Kontraindikationen für ein Zahnimplantat

Absolute Kontraindikationen: Ein Zahnimplantat ist nicht möglich

  • fortschreitende Krebserkrankung
  • bevorstehende Organtransplantation
  • manifeste AIDS Erkrankung und andere schwere Erkrankungen mit ausgeprägter Immunsuppression
  • bestimmte Erkrankungen des Kieferknochens oder ein Knochenmangel, der auch durch einen Knochenaufbau nicht ausreichend ausgeglichen werden kann
  • Multiple Sklerose
  • Allergien gegen Anästhetika
  • akute Erkrankungen des Herz Kreislauf Systems
  • Patientinnen und Patienten unter 17 oder 18 Jahren, da das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist

 

Relative Kontraindikationen: Ein Zahnimplantat ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich

  • Veränderungen der Blutgerinnung, zum Beispiel durch Antikoagulation oder Hämophilie
  • unzureichend eingestellter Diabetes
  • unkontrollierte Niereninsuffizienz
  • Schwangerschaft
  • Rauchen, Alkoholabhängigkeit oder Drogenabhängigkeit
  • wenn der allgemeine körperliche oder psychische Gesundheitszustand zu stark beeinträchtigt ist

Haben Sie Fragen?

Wir begleiten Sie vom ersten Beratungsgespräch bis zum abschliessenden Ergebnis.

Kosten eines Zahnimplantats

Alle Preise für Zahnimplantate ansehen

Ab CHF 885

Ihre Fragen zu Zahnimplantaten

1. Wann kann ich meine Arbeit wieder aufnehmen?

Die meisten unserer Patientinnen und Patienten können bereits am Tag nach dem Eingriff wieder arbeiten.

 

2. Ist Rauchen schädlich für ein Zahnimplantat?

Rauchen beeinträchtigt die Wundheilung und kann diese verzögern. Nikotin verengt die Blutgefässe. Dadurch kann auch die Stabilität des Knochens beeinträchtigt werden, der sich um das Implantat neu bildet. Zudem reduziert Tabakkonsum die Aktivität bestimmter Immunzellen. Dies erhöht das Risiko für Infektionen und Knochenabbau im Bereich des Implantats.

 

3. Welches Reiseziel eignet sich am besten für ein Zahnimplantat?

Viele Patientinnen und Patienten aus der Schweiz fragen sich, welches Reiseziel für eine hochwertige Implantatbehandlung zu reduzierten Kosten geeignet ist.

In Frankreich sind die Preise nicht immer deutlich günstiger. Zudem verfügen nicht alle Zahnärztinnen und Zahnärzte über umfassende Erfahrung mit Implantatbehandlungen.

Spanien bietet Preise, die rund 50 % unter dem Schweizer Niveau liegen können. Gleichzeitig ist das Land sehr gut erreichbar.

Die Türkei bietet teilweise noch tiefere Preise und ist in etwa 2 Stunden und 45 Minuten mit dem Flugzeug erreichbar.

Auch Ungarn bietet attraktive Preise. Die Flugverbindungen sind jedoch teilweise weniger praktisch.

4. Gibt es nach dem Einsetzen eines Implantats eine Nachbetreuung?

Ja. Dies ist einer der wesentlichen Vorteile von Novacorpus: Sie erhalten in der Schweiz eine umfassende Betreuung vor, während und nach der Behandlung.

Das Beratungsgespräch findet in der Schweiz statt. Die Behandlung erfolgt im Ausland. Nach Ihrer Rückkehr wird die Betreuung vor Ort fortgesetzt.

Mehr erfahren

5. Wie läuft eine Zahnimplantatbehandlung mit Novacorpus ab?

Der Ablauf beginnt mit einem Beratungsgespräch per Videokonferenz mit dem Zahnarzt in Barcelona, Budapest oder Istanbul. Für die Erstellung eines individuellen Behandlungsplans ist eine Panoramaröntgenaufnahme erforderlich.

Der Eingriff findet in einer Zahnklinik statt, die von den zuständigen Gesundheitsbehörden und von Novacorpus geprüft wurde. Nach der Einheilungsphase wird die definitive Krone eingesetzt.

Während der gesamten Behandlung werden Sie von unserem medizinischen Team begleitet. Eine Beratung auf Deutsch ist garantiert. Zudem steht Ihnen in der Schweiz eine feste Kontaktperson zur Verfügung.

Bei Komplikationen kann ein Netzwerk von Schweizer Zahnärztinnen und Zahnärzten beigezogen werden.

Den gesamten Behandlungsablauf verstehen

6. Kann ein Implantat abgestossen werden?

Ja, dies ist jedoch selten. Fachlich spricht man eher von einer fehlgeschlagenen Osseointegration. Zu den häufigsten Ursachen gehören Rauchen, Infektionen, ein unzureichendes Knochenangebot, eine Überbelastung oder eine zu frühe Belastung des Implantats.

 

7. Wie lange hält ein Implantat?

Zahnimplantate haben in der Regel eine sehr lange Lebensdauer. Die meisten Implantate bleiben lebenslang erhalten.

 

8. Können mehrere Implantate gleichzeitig eingesetzt werden?

Ja, sofern die knöchernen Voraussetzungen dies erlauben.

 

9. Was geschieht bei unzureichendem Knochenangebot?

Vor dem Einsetzen des Implantats kann ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift erforderlich sein.

 

10. Wann kann ich wieder normal essen?

Während der ersten 48 Stunden wird eine weiche und schonende Ernährung empfohlen. Danach können Sie schrittweise wieder normal essen. Massgebend ist die Empfehlung des behandelnden Zahnarztes.
 

Wie setzt man ein
Zahnimplantat ein?

Unsere Zahnkliniken
und Zahnärzte

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Fotos von Zahnimplantaten

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